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12月29日 Seebeben in der Nähe von Taiwan – kein Internet für AsienVor ein paar tagen erschütterte ein seebeben nicht nur das meer in der nähe taiwans, sondern die ganze internetverbindung in asien. Das beben hat wichtige tiefseekabel zerfetzt und so war von china aus am ersten tag keine verbindung zu ausländischen seiten mehr herzustellen. Auch heute noch sind die meisten internationalen seiten noch nicht zu erreichen, einige wenige nur in sehr langsamer geschwindigkeit. Dieses ereignis zeigt einmal mehr die verwundbarkeit unserer gesellschaft. Auf grund eines bebens brach die internetverbindung in halb asien zusammen. Auch große stromausfälle in jüngerer vergangenheit zeigen, dass obwohl eines anscheinend hohen technisierungsgrades, oder gerade deswegen, die welt sehr verwundbar ist. Die behebung der beben-schäden wird laut medienberichten noch wochen dauern. Und bis dahin hab ich nur eine eingeschränkte internetverbindung. Was für mich vielleicht noch eher zu verkraften ist, ist für viele firmen ein großer verlust. Spiegel-Artikel: Das fragile Netz http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,456682,00.html 12月26日 Peking-OperNachdem ich heute meine letzte prüfung hatte, kommt, wie letztes mal versprochen der bericht über die peking-oper. Am Sonntag gingen wir mit den deutschen austauschstudenten und deren betreuerin in die pekingoper. Weil die uni die spendierhosen anhatte, wurden wir sogar eingeladen. Auf dem programm standen drei szenen aus „3 reiche“ (三国). Darin ging es um einen krieg am yangste zur zeit der drei reiche. Eine seite wollte die andere mit feuer bekämpfen und brauchte daher unbedingt wind aus osten, was zu dieser jahreszeit ungewöhnlich ist. Daher war das timing sehr wichtig und dies gelang schließlich durch den schlauen berater, der sich sehr gut mit meteorologie auskannte. So oder so ähnlich erklärte uns die betreuerin vorher die geschichte. Und auch während der vorstellung wurden wir nicht schlauer, da wir nichts verstehen konnten. Mein eindruck von der oper war, dass es wirklich noch schlimmer ist, als ich mir das vorgestellt habe. Die ganze zeit quitscht und klirrt es, was für meine ohren kaum zum aushalten war. Obwohl es nur männliche schauspieler gibt, waren die lieder alle sehr hoch und wenn einmal einer sehr hoch gesungen hatte, also wie ein mädchen gekreischt hat, dann haben die leute applaudiert. Warum weiß ich bis heute noch nicht, es hat sich jedenfalls schrecklich angehört. Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich nie mehr freiwillig in eine pekingoper gehen werden. Um uns vom kulturschock zu erholen, gingen wir dann zum mc donalds essen. 12月20日 WeihnachtsfeierIch wünsche allen meinen lesern schöne weihnachten. Es ist kaum zu glauben, aber in china ist weihnachten noch fast allgegenwärtiger als bei uns zu hause. Der supermarkt ist voll von weihnachtsdekorationen und die kunden werden den ganzen tag mit westlicher weihnachtsmusik zwangsbeglückt. Letzten Sonntag war die weihnachtsfeier unserer uni bzw. unseres colleges. Da alles durchorganisiert war, mussten wir schon eine dreiviertel stunde vor beginn in der aula sein, um unsere plätze einzunehmen. Mit den anderen paar hundert studenten und lektoren hörten wir uns dann das programm an. Es begann, wie üblich bei solchen feiern, mit offiziellen begrüßungsreden, von denen wir natürlich nichts verstanden haben. Danach gab es eine ziemlich lange videoshow von den weihnachtsfeiern der letzten jahre. Darauf folgten dann die performances von den studenten, die alle möglichen lieder vorsangen. Teilweise waren diese sogar sehr gut, auch wenn zu viel chinesische schnulzen gespielt wurden. Das ganze war aber mit der zeit ziemlich ermüdent, denn der ganze spaß ging mehr als 3 stunden. Die chinesen haben wirklich einen sinn, alles zu übertreiben. Dieses wochenende geht es in die peking-oper. Ich befürchte, das wird auch nicht kürzer sein, aber davon werde ich dann nächste woche berichten. Zuerst mal: frohe und besinnliche weihnachten an euch alle. Ps: der vorteil in china ist, dass ich bis jetzt erst zweimal last christmas gehört habe! 12月16日 Erster Schnee und VorlesungsendeHeute war es soweit: die letzte vorlesung des wintersemesters. Nach 15 – ehrlich gesagt – nicht so anstrengenden wochen, ist das semester somit fast vorbei. Meine abschlussarbeiten sind geschrieben und es steht nur noch eine hausübung, sowie zwei klausuren auf dem plan. Sympomatisch für das semester war, dass die letzte vorlesung an einem Samstag vormittag war, aber neuschnee auf dem weg zur uni entschädigte diese ungünstige zeit. In diesem sinne: an alle leser schöne grüße aus einem verschneiten dalian. Heute habe ich eine
klasse internetseite gefunden: http://www.pandora.com 12月10日 The Sound of SilenceAuf unser uni gibt es einen uni-radio, das dreimal täglich sendet. Die lautsprecher sind über das ganze unigelände über verteilt. Anscheinend werden über das radio nachrichten gesendet, aber wer weiß das so genau, ich verstehe nämlich kein wort davon. Was ich nur mitbekommen sind die spradischen englischen beiträge (nicht gerade sehr interessant) und natürlich die musik. Spice girls und backstreet boys scheinen ganz „in“ zu sein. Daneben gibt es als hintergrundmusik meistens sound of silence. Das vermittelt einen ganz einzigartigen flair wenn man über die uni schlendert, ähnlich wie das orgelspiel zu mittag in kufstein. |
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